Holosun 1.63 Schnellspannmontage 403, 503, 515 und 530G Holosun Montagen
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Holosun 1.63 Schnellspannmontage 403, 503, 515 und 530G

1.63 Schnellspannmontage Trennbare Erhöhung, kompatibel mit Classic / Elite-Baureihe 403, 503, 515 und 530G
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Das kalifornische Unternehmen Holosun wurde im Jahr 2013 gegründet, gilt aber heute international bereits als fest etablierte Größe im Bereich von Reflexvisieren.

Holosun bietet dabei sowohl Optiken mit einer Linse und offenem Gehäuse als auch komplett geschlossene Reflexvisiere an

Was sind Reflexvisiere, was können sie und warum sie eine günstige Alternative zu anderen Optiken sein können. All das erklärt Holosun recht einfach und verständlich ;-)

Was genau ist ein Rotpunktvisier?

Ein Rotpunktvisier (auch als Leuchtpunkt-, Kollimator- oder Reflexvisier bekannt) ist eine opto-elektronische Zielhilfe für Lang- und Kurzwaffen, bei dem nicht mehr 3 (Kimme, Korn und Ziel), sondern nur noch 2 Ebenen (Leuchtpunkt und Ziel) in einer optischen Achse liegen müssen. Der Leuchtpunkt wird hierbei auch eher intuitiv statt konkret wahrgenommen, damit man sich beim Zielen nicht auf ihn konzentrieret und somit die beiden Ebenen "Rotpunkt und Ziel" zu einer Ebene "Rotpunkt auf Ziel" verschwimmen. Reflexvisiere geben keinen aktiven, sichtbaren Lichtstrahl ab, arbeiten im Gegensatz zu klassischen Zielfernrohren selten bis gar nicht mit Vergrößerung, sind aber im Gegensatz dazu parallaxefrei. Sie sind für die dynamische Zielansprache konzipiert und erlauben auch das Anvisieren mit beidseitig geöffneten Augen. Der Augenabstand ist dabei unerheblich, auch das typisch mittige Durchschauen, wie bei einem Zielfernrohr, ist nicht mehr nötig. Sie eignen sich sowohl für den Close Quarter Battle (CQB, Gefecht auf beengtem Raum), als auch für kurze bis mittlere Einsatzdistanzen (100–150m).

Zu den klassischen Einsatzgebieten zählen beispielsweise die Drückjagd und Flintenjagd, dynamisches Schießen bzw. Disziplinen über kurze bis mittlere Distanzen (bis 150m) mit Zielen in verschiedenensten Entfernungen zum Schützen oder auch das Fallscheibenschießen auf die 15m-25m Distanz (für die 15m Flintendisziplinen eignen sich insbesondere Mini Reflexvisiere mit 32MOA Ring (z.B. das HS507C oder HE508T-RD), da der 32 MOA-Ring auf die 15m Distanz etwa dem Durchmesser der Fallscheibe entspricht.

Wie funktioniert ein solches Reflexvisier?

Das technische Grundprinzip der Rotpunktzielgeräte ist recht leicht zu erklären: Grundsätzlich erzeugt eine kleine LED einen farbigen Lichtpunkt, der gegen einen kleinen sphärischen, halbdurchlässigen Spiegel reflektiert und als leuchtender Zielpunkt wieder auf die Frontlinse zurückgeworfen wird. Da der halbdurchlässige Spiegel nur einen prozentualen Anteil des Lichts reflektiert, ermöglicht er die entsprechend scharfe Durchsicht durch die Linse. Der Schütze kann durch den speziellen Spiegel also sowohl das Ziel als auch den reflektierten Punkt in einer Bildebene sehen. Da der Lichtstrahl des Punktes genau aus der Richtung der Visierlinie ins Auge fällt, erscheint der Punkt unabhängig von der relativen Position des Auges zur Visiereinrichtung immer am richtigen Ort.

Nichts desto trotz sollte man die Treffpunktlage seiner Waffe auf verschiedene Entfernungen kennen. Die Treffpunktlage kann, ähnlich einem Zielfernrohr, über eine Absehenverstellung korrigiert werden. 

Unterschiede von Reflexvisieren – offen oder geschlossen?

Die Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Reflexvisieren liegen auf der Hand. Offene Modelle bedeuten auch offen für Einflüsse von außen: Die Lichtquelle der offenen Modelle liegt in einem (teils) offen konstruierten Gehäuse, weshalb Einflüsse wie Dreck, Schnee oder Regen die Lichtquelle trüben, verfälschen oder beschlagen lassen und die Darstellung des Leuchtpunktes somit beeinträchtigen können. Bei geschlossenen Visieren liegt die Lichtquelle innerhalb eines gekapselten Gehäuses und ist somit für solche Einflüsse nicht anfällig. Diese Modelle können daher bei beinahe allen Verhältnissen problemlos genutzt werden.

Offen konstruiertes Reflexvisier

Offen konstruiertes Reflexvisier HS510C

Geschlossen konstruiertes Reflexvisier

Geschlossen konstruiertes Reflexvisier HE512T-RD

Unterschiede von Reflexvisieren – Laser- oder Leuchtdioden-Punkt?

Viele fragen: Warum ist euer Punkt denn eigentlich so gestochen scharf? Ganz einfach: Modelle mit einer geraden Frontlinse erzeugen den Leuchtpunkt über einen Laser, der mithilfe eines Prismas in verschiedene kleine Punkte aufgespalten und so in die Punktform gebracht wird. Dafür sind allerdings viele kleine Punkte nötig, weshalb der Leuchtpunkt bisweilen unscharf wirken kann. Außerdem ist die Prismalinse teuer, daher kosten solche Geräte auch mehr Geld.

Bei anderen Modellen mit einer abgeschrägten Frontlinse wird der Punkt über eine LED und einen Halbleiterspiegel erzeugt. Die Form des (Kreis-)Punktes ist also schon vorgegeben und kann mithilfe der Leuchtdiode wesentlich schärfer dargestellt werden. Dafür benötigt man kein Prisma (sprich: keine teure Linse), jedoch eine, die abgeschrägt ist und den Punkt in die Bildebene projiziert. Deshalb sind diese Modelle günstiger, aber nicht weniger qualitativ. Ganz im Gegenteil. 

Wie verwendet man ein Reflexvisier richtig?

Bei Reflexvisieren lautet die Antwort: „Mit zwei offenen Augen“. Das alles hört sich einfach an, was bei manchen Anwendern aber ganz intuitiv abläuft, wird für andere zum echten Problem. Besonders diejenigen, die seit Jahren ein Zielfernrohr verwenden oder Rechtshänder, die ein linksdominantes Auge haben, müssen sich an diese Umstellung erst gewöhnen. Zur Heranführung an ein Reflexvisier kann man beispielsweise mit einer abgedeckten oder abgeklebten Austrittslinse trainieren. So nimmt man als Schütze vorerst nur die Außenumgebung und den Rotpunkt vor dunklem Hintergrund wahr. Nach einer Weile gewöhnt man sich an die Wahrnehmung und kann die Frontlinse wieder freimachen.

Die Geschichte der Reflexvisiere

Die Idee eines Reflexvisieres entstand im Jahr 1900. Der damalige Fernrohr-Hersteller Howard Grubb meldete seine Erfindung zum Patent (Nr. 12108) an, daraufhin erfolgte die erste militärische Nutzung im Jahr 1918 (Luftwaffe). Im zweiten Weltkrieg kam dann die Anwendung bei verschiedenen Geschützen und Panzerabwehrwaffen hinzu. Leider fehlte es an kleinen, lichtstarken Leuchtelementen, weshalb man auf passive Lichtquellen angewiesen war. Erst Mitte der 1970er Jahre gelang der schwedischen Firma Aimpoint dann der entscheidende Durchbruch: Die Entwickler konnten den gebündelten Lichtstrahl einer LED als Lichtquelle für das Reflexvisier nutzen. Diese Technik ermöglichte auch den Bau wesentlich kleinerer Reflexvisiere und ermöglichte damit auch den Einsatz auf Handfeuerwaffen.

Die Vorteile von Reflexvisieren

Reflexvisiere sind – je nach Modell – klein, leicht und ziemlich handlich. Sie eignen sich hervorragend für die schnelle Anvisierung über kurze und mittlere Distanzen, da beide Augen geöffnet sein können, und bilden je nach Distanz (beispielsweise in Kombination mit einem Magnifier) eine nennenswert günstige Alternative zu klassischen Zielfernrohren.

Wie bereits weiter oben erwähnt, liegt der größte Vorteil gegenüber einer klassischen offenen Visierung in der Erleichterung der Zielerfassung: Es müssen nicht mehr Kimme, Korn und Ziel in eine optische Achse gebracht werden, nein, beim Reflexvisier müssen nur noch Leuchtpunkt und Ziel übereinstimmen, und die liegen bei Reflexvisieren in einer Ebene. Bei Nutzung von Reflexvisieren mit beidseitig geöffneten Augen, entfällt auch der sogenannte „Tunnelblick", den man von Zielfernrohren gewohnt ist und das räumliche Sehen sowie die Wahrnehmung der Peripherie bleiben komplett erhalten. Somit kann die Zielerfassung also enorm beschleunigt werden. Die Parallaxefreiheit trägt außerdem dazu bei, Zielfehler, wie bspw. das Verkanten, abzufangen. Nicht alle, aber die meisten.

Nachteile von Reflexvisieren

Der größte Nachteil der Reflexvisiere ist die Leuchtkraft des Rotpunktes bei Nacht. Je nach Einstellung der Helligkeit kann es sein, dass er das Ziel überlagert. Aus diesem Grund sollte man auf ausreichend Tag- und Nachtsichtstufen bei der Helligkeitsregelung achten. 

Reflexvisiere können bei starken Temperaturschwankungen oder durch kondensierten Atem beschlagen. Insbesondere offen konstruierte Modelle sind sehr anfällig für Feuchtigkeit, Regen oder Dreck. Wenn man also unter extremen Bedingungen Anvisieren möchte, fährt man mit geschlossen konstruierten Reflexvisieren (Container-Designs) wesentlich besser.

Ein weiterer Nachteil, der nicht nur Reflexvisiere betrifft, liegt in der möglichen Reflektion von Sonnenlicht durch die Frontlinse. Um dies zu verhindern, sollte man zu einem wabenförmigen Killflash / ARD (Anti Reflexion Device) greifen, welche man meist als Vorsatz vor die Linse schrauben kann.

Obwohl der Einsatz auf die kurze bis mittlere Distanz ein großer Vorteil von Reflexvisieren sein kann, ist es für manch andere, die gern über längere Distanzen schießen, ggf. ein Nachteil. Wer sich trotz Entfernung nicht von seinem Reflexvisier trennen möchte, kann jederzeit einen Magnifier mit optischer Vergrößerung und Dioptrienausgleich davor bauen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Reflexvisiers achten:

Vor dem Kauf eines Reflexvisiers sollte jedem Schützen klar sein, was er an Leistung für den gegebenen Preis erwartet. Es gibt unzählige Anbieter mit unüberschaubar vielen Modellen und Features, daher sollte man sich vor dem Kauf immer überlegen, was das Visier unbedingt können soll. Generell ist es immer ratsam, sich Preise, Ausstattung und (wenn möglich) Herstellungsort anzusehen. Die Zeitschrift Visier schreibt dazu folgendes:  

 „In Deutschland oder auch in den USA hergestellte Modelle haben bereits einen höheren Grundpreis in der Herstellung. Japanische Hersteller wiederum sind Profis, was die Qualität von Optiklinsen und Elektronik angeht, und liefern beides zu vergleichsweise geringeren Kosten.“

Für die Kaufentscheidung sollten die Punktgröße, die Punktschärfe und die Punktfarbe wichtige Faktoren sein: nur Punkt-Absehen oder umschaltbar auf Kreis/Kreispunkt? Grüne Absehenfarbe oder aufgrund von Rot-Grün-Schwäche lieber gleich Gold? All diese Fragen sollten Sie sich vorher stellen. Die meisten Hersteller geben die Größe ihrer Leuchtpunkte in MOA (Minute of angle, Winkelminute ca. 2,8cm auf 100m oder 1‘‘ auf 100yards) an. Für Langwaffen und Schussentfernungen bis 150m empfehlen sich Punktgrößen von <3 MOA, für Kurzwaffen <4MOA.

Außerdem empfiehlt es sich, seinen eigenen Einsatzbereich zu kennen: Agiere ich unter extremen Bedigungen oder mit Handschuhen, bin ich auf der Indoor-Range oder in freier Wildbahn, brauche ich lange Batterielaufzeiten oder durchsichtige Schutzkappen, durch die ich, auch ohne sie zu öffnen, sofort zielen kann? Wie bereits oben beschrieben, eigenen sich für extreme Bedingungen geschlossene Modelle oder Container-Konstruktionen, Modelle mit Solarzellen und/oder Shake-Awake-Funktion (automatischer An-/Abschaltautomatik) können Batterien schonen und einfache Bedienelemente die Nutzung mit Handschuhen sehr erleichtern. 

Eine weitere wichtige Frage: Gibt es für meine Waffe überhaupt die passende Montage? Vor dem Kauf eines optoelektronischen Visiers sollte also geklärt werden, ob der Hersteller eine der Waffe und den Anforderungen entsprechende Mount mitliefern kann, oder ob man ein Sonderformat vom Büchsenmacher benötigt. 

Bei der Gestaltung des Augenabstandes ist man, wenn überhaupt, nur durch die Montagemöglichkeiten auf der Waffe eingeschränkt. Achten Sie beim Kauf aber immer darauf, dass Ihre neue Reflexvisierung das Sehfeld möglichst wenig einschränkt, ohne den Schutz für die Linse zu vernachlässigen. Je nach Anwendung sind beispielsweise offene Reflexvisiere mit 24x32 mm Linsen oder Tube Reflex Sights mit 20-30mm Durchmesser sinnvoll.

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